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Ute Hensel - Psychotherapeutin

Begriffserklärungen zum Fachgebiet Psychotherapie

Psychotherapie

Psychotherapie ist zwar ein seit vielen Jahren in der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung anerkanntes Heilverfahren, dennoch sind in diesem Bereich Unklarheit, Missverständnisse und auch Vorurteile nach wie vor weit verbreitet. Deswegen werden im Folgenden einige Begrifflichkeiten und ihre Hintergründe erklärt.

Psychotherapie ist die Bezeichnung für ein anerkanntes Heilverfahren, wenn man so will ein Markenbegriff. Fälschlicherweise wird häufig vereinfachend von Therapie gesprochen, was jedoch verwirrend ist, da hierunter viele verschiedene, u.a. auch sogenannte alternative Methoden verstanden werden. In Deutschland werden von den Versicherungsträgern aber nur die sogenannten Richtlinienverfahren anerkannt und erstattet. Dabei überprüft der Wissenschaftlicher Beirat die hinreichende und gesicherte Wirksamkeit der Psychotherapieverfahren an Hand vorliegender und laufend weiter durchgeführter und verbesserter Studien.
Gegenwärtig sind Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (fälschlicherweise oft als Tiefenpsychologie bezeichnet), Analytische Psychotherapie (Psychoanalyse) und Verhaltenstherapie als hinreichend und gesichert wirksam anerkannt. Sie werden dementsprechend auch von den Versicherungsträgern erstattet.

Die Erlaubnis, diese Verfahren auszuüben haben ausschließlich entsprechend ausgebildete Psychologen (Psychologische Psychotherapeuten) und Ärzte (Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin, für Psychotherapie, für Psychosomatik). Zusätzlich ihrem Grundberuf absolvieren die Angehörigen dieser Berufsgruppen aufwändige und hohen Qualitätskriterien gehorchende Weiterbildungen. Dazu gehört auch die Erfahrung der angewendeten Methode am eigenen Leib. Jede/r Psychotherapeut/-in soll genau wissen, was er/sie den Patienten zugute kommen lässt.

Anderen Berufsgruppen (z.B. Heilpraktikern) ist die Ausübung der psychotherapeutischen Heilkunde auf Grund der fehlenden oder ganz anders gearteten Qualifikation nicht erlaubt.

Psychosomatik

In der Psychosomatik geht es um die psychischen Faktoren bei Erkrankungen verschiedenster Art. Das sind zum einen die sogenannten somatoformen Funktionsstörungen. Dabei treten ernsthafte körperliche Symptome auf (z.B. Schmerzen, Herz- / Magen- oder Darmbeschwerden), die massive Einschränkungen mit sich bringen. Teilweise sind z.B. die dadurch ausgelösten Schmerzen durch die neuen bildgebenden Diagnoseverfahren sichtbar gemacht werden, auch wenn den betreffenden Beschwerden eine (ausreichende) organische Ursache fehlt. Das heißt, dass damit auch der Beweis erbracht ist, dass die Symptome bei den somatoformen Funktionsstörungen keineswegs eingebildet sind. Aber auch körperliche (somatische) Erkrankungen werden oft durch psychische Faktoren negativ beeinflusst. Hier sollte die psychosomatische Behandlung ansetzen, die im idealen Falle eine enge Zusammenarbeit zwischen somatischen Fachärzten und Psychotherapeuten voraussetzt. Diese kann stationär in der Klinik oder auch ambulant erfolgen. Im ambulanten Bereich sollten Sie sich darüber informieren, inwieweit eine Zusammenarbeit von allen Beteiligten getragen wird.

Psychiatrie

Der Begriff Psychiatrie steht in der Allgemeinheit oft für alles, was mit psychischen Schwierigkeiten zu tun hat. Oftmals wird damit so etwas wie Unfähigkeit, ja mitunter gar eine Art Behinderung verbunden. Das mag mit der Geschichte der Psychiatrie zu tun haben, die lange Zeit der Ort für alle diejenigen war, die nicht in das übliche Raster passten, die von der Norm abwichen und den allgemeinen Anforderungen nicht genügen konnten. Zudem war die Psychiatrie bis zum Ende der 70ger Jahre in einem überwiegend schlechten Zustand mit erbärmlichem Personalschlüssel, massenhafter Missachtung der individuellen Rechte und undifferenziertem Einsatz vor allem betäubender Medikamente.
Allerdings hat sich die Psychiatrie in den letzten dreißig Jahren durch das Engagement der sozialpsychiatrischen Bewegung dramatisch gewandelt und grundlegend reformiert. Hinzu kommt, dass die heute eingesetzten Psychopharmaka der neueren Generation sehr viel weniger in das Selbstempfinden und die Wachheit der Patienten eingreifen und damit auch nicht mehr die früher so verbreitete und gefürchtete einschränkende Wirkung haben. Heute bietet die Psychiatrie eine gute Möglichkeit für Menschen, die in der Krise sind und akut Hilfe benötigen, weil sie das Gefühl haben, den Boden unter den Füßen verloren zu haben, weil sie vorübergehend ihre Impulse nicht mehr zu kontrollieren vermögen und sich z.B. selbst verletzen oder gar an Selbstmord denken.
Psychiatrische Behandlungen dürfen ambulant nur von Fachärzten für Psychiatrie und durchgeführt werden.
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